Sonderstaffelqualifikation am grünen Tisch

 

Die Qualifikation zur Sonderstaffel lässt sich schnell zusammenfassen:

Schlecht gestartet und dann weich gelandet.

 

Wie zu erwarten, hatten wir es in den Spielen zur Qualifikation für die Sonderstaffel mit überwiegend Spielern des Jahrgang 2003 zu tun. Wir, mit unserem 2004er Kader, mussten uns gegen körperlich deutlich weiterentwickelte Gegner behaupten.

Im ersten Spiel beim SV Rheidt ging der Versuch, dieses Match mit spielerischen Mitteln zu kontrollieren, völlig daneben. Denn wir wurden von der wuchtigen Spielweise der Gastgeber kalt erwischt und unterlagen mit 1:7. Den Ehrentreffer erzielte Edon mit einem abgefälschten Fernschuss.

Somit standen wir im zweiten Spiel gegen Glesch Paffendorf schon mächtig unter Druck. Ein frühes Gegentor konnte natürlich auch nicht zur Beruhigung der Nerven beitragen. Aber die Mannschaft fing sich wieder, übernahm die Spielkontrolle und konnte das Ergebnis mit einem Doppelpack von Stratos und Levin noch vor der Pause drehen. Nachdem Stratos kurz nach dem Wechsel auf 3:1 erhöht hatte, erlebten wir einen souveränen Auftritt und einen ungefährdeten Sieg, welcher leicht hätte auch höher ausfallen können.

Da sich Rheidt im letzten Spiel keine Blöße gab, erreichten wir als Gruppenzweiter die Zwischenrunde. Hier sollte es dann zwischen Kaster-Königshoven, Brauweiler2 und unserer Mannschaft um die letzten beiden Tickets für die Sonderstaffel gehen. Als uns dann aber die Nachricht erreichte, das Brauweiler2 seine Mannschaft zurückgezogen hat, war die Qualifikation für die B-Jugend-Sonderstaffel gelungen.   

Sicherlich sehr unspektakulär, aber am Ende wurde die Zielvorgabe erreicht. Für die Mannschaft geht es nun nach zwei Jahren in der Bezirksklasse wieder bodenständig weiter und wir freuen uns auf die Derbys in der Sonderstaffel des Rhein-Erft-Kreises.

 

M. Ritter (24.06.2019)